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Ich, 65, kann oft den Harn nicht zurückhalten. Schafft die TCM Abhilfe?
A: Nach der Theorie der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) sind Niere- und Blasen-Meridian miteinander verbunden. Die Aufgabe der Niere ist, die Lebensenergie zu speichern, sie ist zuständig für Wachstum und Fortpflanzung. Die Aufgabe der Blase ist die Urinspeicherung und -entleerung. Nach 40 Jahren wir die Nieren-Energie langsam schwächer. Dazu kommt noch, dass mit dem Alter die angeborene Yang-Energie immer mehr abnimmt.

Das führt dazu, dass der Harn nicht mehr so gut kontrolliert werden kann. Außerdem besagt die TCM-Lehre, dass Leber und Niere von derselben Quelle abstammen. Wenn schon eine schwache Leber-Energie vorliegt, ist auch die Nieren-Energie betroffen. Zustände wie Ängstlichkeit, Kummer und Nervosität zerstören die Harmonie des Leber- und Nieren-Qi. Dies führt zu Blasenproblemen.

Auf jeden Fall ist es ratsam, Leber und Niere zu stärken. In der TCM gibt es jede Menge Kräuter, die gezielt Leber und Niere aufbauen. Zu vermeiden sind Tabak und Alkohol. Speisen sollen nur leicht gesalzen sein und wenig Eiweiß enthalten.

Der tägliche Salzkonsum sollte die Grenze von drei Gramm nicht überschreiten. Die Grenze bei Eiweiß liegt bei 30 Gramm. Empfohlen sind: Hühnerleber, Bärlauch, Shrimps, Maroni, Walnüsse, Lammfleisch, Hühnerfleisch und Sojamilch.
 
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19 November 2008
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