|
Ich schwitze häufig in der Nacht, welche Speisen soll ich vermeiden? |
|
A: Für Schweißausbrüche sind laut traditioneller chinesischer Medizin verschiedene Ursachen verantwortlich, daher sind auch die Begleitsymptome unterschiedlich
Bei einer Yang-Energie-Schwäche schwitzt der Betroffene am Tag, bei einer Yin-Energie-Schwäche am Abend. Bei der Qi-Schwäche schwitzt man ununterbrochen. Ist nur unser Oberkörper verschwitzt und kommt es zusätzlich zu Kurzatmigkeit, liegt das häufig an der Herz-Qi-Schwäche. Eine Milz-Energie-Schwäche ist mit Verdauungsproblemen verbunden. Dabei sind hauptsächelich Hände und Füße verschwitzt.
Erst durch eine ganzheitliche Untersuchung des Körperzustandes kann die wahre Ursache des Schwitzens herausgefunden und somit auch behoben werden.
Schweißausbrüche in der Nacht sind aber meist auf den Mangel an Yin-Energie zurückzuführen.
Daher rate ich zu einer Ernährungsumstellung mit einem Schwerpunkt auf Yin-Lebensmittel, sodass das ganzheitliche Körper-Gleichgewicht wiederhergestellt werden kann: Wassermelonen, Spargel, Gurken, Paradeiser, Karotten, Spinat, Tofu, Melanzani, Rettich, Radieschen, Birnen, Zwetschken, Pfirsiche, grüner Tee, Bananen, Morcheln, Erdbeeren, Entenfleisch, Schweinefleisch, Hühnerfleisch (gekocht, aber nicht gegrillt oder gebraten) und Mais sind empfehlenswert.
Vermeiden sollten Sie fette und scharfe Lebensmittel.
|