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Fernöstliche Bewegungstherapie
Gegen fr&uumlhzeitiges Altern

Die Meridianbewegungsmethode ist hierzuluande noch kaum bekannt. Diese uralte Therapieform ist wie die Kräuterheilkunde und die Akupunktur Teil der traditionellen chinesischen Medizin, die seit Jahrhunderten von Menschen praktiziert wird, um Krankheiten vorzubeugen oder Beschwerden zu lindern.

"So wie in der Schulmedizin unterschiedliche Medikamente zur Behandlung von verschiedenen Krankheiten verschrieben werden, stehen dem Arzt nach traditioneller chinesischer Medizin (TCM) eine Reihe von Meridianbewegungsübungen gegen diverse Beschwerden und zur Vorbeugung von Krankheiten zur Verfügung", erklärt die TCM-Ärztin Wen Shi Chun. Die Meridianmethode ist eine alte chinesische Bewegungstherapie und so wie Akupunktur und Kräuterheilkunde Teil der traditionellen Medizin in China.

Basis dieser leicht erlernbaren Methode sind die sogenannten Meridiane. Das sind die Energiebahnen des Körpers, welche die Organe mit Lebenskraft Qi (sprich: Tschi) versorgen.

Nach Vorstellung der traditionellen chinesischen Medizin muss das Qi frei sein und fließen können, damit der Mensch gesund bleibt. "Ein Meridian ist wie ein Weg, auf dem uns Blut und Energie durchströmen. Werden diese Wege aber blockiert, bilden sich Staus, die wiederum Krankheiten auslösen", so sie Expertin. Und das nicht nur bei den Organen, die direkt mit den Meridianen in Verbindung stehen, sondern entlang aller zwölf Haupt- und acht Nebenbahnen.

Um solche Staus im Vorfeld zu verhindern, können die Übungen schon vorbeugend gemacht werden. Gerade im Alter ist das sinnvoll, denn während am Beginn seines Lebens der Mensch voller Energie steckt, ändert sich das im Laufe der Zeit. So ist es im fortgeschrittenen Lebensalter umso wichtiger, unsere Meridianbahnen frei zu halten.

"Die Bewegung von Gelenken, sowie das Klopfen, Kneten und Massieren der Akupunkturpunkte und Meridiane haben vielfältige Auswirkungen. Beispielsweise wird dadurch der Krauslauf angeregt, es kommt zu einer besseren Beweglichkeit der Gelenke, zu Muskelentspannung und Schmerzlinderung. Zudem kommt es durch die Übungen zu einer Aktivierung der Energe in den Organen, sodann Selbstheilungsprozesse in Gang gesetzt werden", erläutert die Medizinerin.

Gegen R&uumlckenverspannungen

Wie klinische Studien belegen, kann durch bestimmte Übungen auch die Immunabwehr gestärkt werden. "Dazu wird etwa ein Punkt am Unterschenkel drei Mal am Tag lang massiert. Auch das Kneten der Ohren wirkt sich günstig auf die körpereigene Abwehr aus", so Wen Shi Chun.

Andere Übungen unterstützen uns laut TCM dabei, bis ins hohe Alter geistig fit zu bleiben. "Um sein Gehirn gegen die Vergesslichkeit zu trainieren, kann der Herzmeridian stimuliert werden. Weil sein Hauptzweig vom Herzen zu den Fingern führt, eigenen sich dazu Fingerübungen. Eine andere Möglichkeit ist das Massieren der Augenbrauen."

Und auch bei Niedergeschlagenheit und Traurigkeit weiß die traditionelle chinesische Medizin Rat. "Die sogenannte Gute-Laune-Übung befreit die Seele und hebt die Stimmung. Gleichzeitig ist diese Übung ideal, um gegen Brustkrebs vorzubeugen. Sie stärkt nämlich den Lebermeridian, dessen Bahn direkt durch die Brust geht. Ich rate auch Brustkrebspatientinnen, die Übung unterstützend nach der Operation zu machen."

Die Meridiantherapie wird am besten bei Experten erlernt, um sie sinnvoll für die jeweiligen Bedürfnisse einzusetzen. Der neue Kurs bei Wen Shi Chun beginnt am 26. Februar in Wien, Anmeldungen unter Tel: 0664/5431286.

 
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14 Mai 2008
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Kurs ab 26.02.2008: TCM 1-2-3 Meridianbewegung*

Die TCM 1-2-3 Meridianbewegungsmethode ist eine medizinische Bewegungstherapie mit sowohl heilender als auch vorbeugender Wirkung. Sie ist so alt wie die TCM selbst und beruht auf deren jahrtausende alten Wissens. Sie beinhaltet auch wesentliche Bestandteile der Lehren von Tai Ji, Qi Gong und Yoga.

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